Micky Brühl Band

Es geht immer wigger

(Aktualisiert: Juni 2018) Micky Brühl hat noch einmal ganz von vorn angefangen. Eine neue Band gegründet. Micky Brühl war Paveier, denn das Gründungsmitglied war fast drei Jahrzehnte in dem Bandhafen. Sie haben gemeinsam viel erreicht, viel erlebt, gute und weniger gute Zeiten gemeinsam verbracht. Doch irgendwann ging es wohl nicht mehr und es musste ein Aufbruch zu neuen Ufern her.

Micky Brühl Band bis März 2018 | Bild: Pressebild

2012 verließ Brühl die Paveier. Die Zeitung „Express“ schrieb damals von einer Kündigung, die Brühl per Einschreiben abgeschickt hatte. Nur zwei kurze Sätze, mehr nicht. Wie das Blatt weiter berichtete, gab es Streitigkeiten über die musikalische Ausrichtung und über das Auftreten in der Öffentlichkeit.

Stunde Null nach 29 Jahren

Was macht ein Frontmann, der so viele Jahre Gesicht und Stimme einer Formation war? Rasen mähen, rumhängen, Kinder hüten? Brühl machte das, was ein Musiker machen muss. Er beschloss nach seinem Ausstieg, eine eigene Band zu gründen. Fünf Musiker gruppierten sich nun um den Sänger, sorgten für frischen Wind und neue Impulse.

Gitarrist Manuel Sauer unterstützte den Bandleader und Mandolinenspieler auch gesanglich, Alex Vesper spielte Schlagzeug, Andi Kober zupfte den Bass, Simon Kurtenbach und Christoph Wüllner waren für Keyboards und Gesang zuständig. Die Chemie stimmte, bereits im Januar 2013 erschien mit „Die Nächte am Rhing sinn immer lang“ eine erste Single beim Sony-Sublabel Ariola-Colonia.

Von vorne

Sie war Vorbote für das Debütalbum „Von vorne“, das im Herbst des gleichen Jahres folgte. An der LP arbeiteten Musiker wie Peter Brings und Erry Stoklosa (Bläck Fööss) mit. In der Karnevalssession 2013/2014 trat die Band rund 170 Mal vor Publikum auf. Das Jahr schloss sie dann mit dem Weihnachtsalbum „Heim zom Chressfess“ ab. Im Jahr 2015 stieg zusätzlich der Gitarrist Michael Brettner bei der Micky Brühl Band ein. Mit der jetzt 7-köpfigen Combo wurde die aktuelle EP „Ein Hoch auf die Liebe“ eingespielt. Mit der gleichnamigen Single war die MB-Band in der Session 2016/2017 am Start. In der 2017/2018 Session besang die Micky Brühl Band mit „Weil Heimat, Heimat es“ die Stadt Köln mit all ihren Eigenschaften (aus der EP „Immer singe“).

März 2018 – Nochmals von vorne

Leider wiederholte sich im März 2018 nochmals die Geschichte einer krassen Bandveränderung für Micky Brühl. Per Pressemitteilung verlassen 5 Musiker auf einen Schlag die Band. Zwar brodelte es hinter den Kulissen schon länger, aber der Zeitpunkt und die Art und Weise der Mitteilung kam für den Bandleader völlig überraschend. Nur der Keyboarder Christph Wüllner blieb an Bord. Durch die vielen Kontake zu anderen Musikern stellt Micky Brühl innerhalb von 3! Wochen eine neue Band zusammen, vier neue Mitglieder mit viel Bühnenerfahrung werden schnell gefunden.

Micky Brühl Band ab April 2018 | Bild: Vera Drewke Photography

Die neue Mickey Brühl Band (von oben links nach rechts, wie Sätze lesen):

Andreas Schleicher: Gitarre und Gesang
Mirko Rum: Gitarre
Günter Asbeck: Bass
Torsten Bugiel: Schlagzeug
Christoph Wüllner: Keyboard
Micky Brühl: Gesang

Schon im Mai 2018 erscheint die neue Single: „Am schönste es et wenn et schön es.“ Der Mann hat Humor und Kampfgeist. Es geht immer wigger….

Diskografie:

2013: Die Nächte am Rhing sinn immer lang (Single)

2013: Zo Fooss noh Kölle jonn (Single)

2013: Von vorne (Album)

2014: Heim zom Chressfess (Album)

2014: Dat kölsche Hätz (4-Track-CD) 

2015: Su jung wie hück (Single)

2015: Wenn et Dich nit jööv (Single)

2016: Ein Hoch auf die Liebe (EP)

2017: Immer singe (EP)

2018: Am schönste es et wenn et schön es (Single)

Homepage: mickybruehlband.de

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Über Gerd Böttcher 104 Artikel
Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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