Jeck is dat neue Normal

Song Nr.1 - die Rock-Version

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Als ich über Eddy Bunaya, siehe unseren Poet-Artikel, im Juli berichtete, nahm ich natürlich auch Kontakt mit dem Künstler auf. Von der ersten Minute an bestand beidseitig eine große Sympathie und eine große Lust zusammenzuarbeiten. Da gab es diesen Songtitel: „Jeck is dat neue Normal“, der schon länger auf Papier und in meinen Gehirnwindungen vor sich her schlummerte.

Die Idee – und was ist eigentlich ein „Jeck“?

Ich fragte Eddy bei dem ersten Skype-Termin: „Kannst du auf Kölsch singen?“ Er antwortete: „Na klar, kein Thema, ich bin bei einer kölschen Adoptivfamilie aufgewachsen.“ Mein erster Gedankenblitz war: Besser geht es nicht – ein sehr offener, junger, talentierter Songwriter/Musiker und angehender Produzent, der auch noch kölschen Dialekt singen kann. Lass uns das Ding zusammen machen! Gesagt, getan.

Foto: Eddy Bunaya

Als Titelidee war nicht nur der Fastelovends-Jeck gemeint, sondern auch der Jeck oder die Jeckin, der/die das ganze Jahr „jecke“ Dinge macht, sich des Lebens erfreut und lustige Momente mit den Mitmenschen teilt. Ja klar, wir wissen auch, die Welt um uns herum wird immer jecker. Um diese jecken Schwingungen positiv für sich umzusetzen – darum geht es auch in diesem Song.

Warum zwei Versionen von einem Musiktitel?

Eddy entwickelte ganz schnell eine rockige Erstversion mit einem melancholisch angehauchten Text. Mir gefiel dieser etwas punkige und dreckige Sound mit den Songzeilen sehr gut. Eddy eher weniger, denn er hatte mittlerweile eine andere Version im Elektropop-Style mit einem weitgehend neu geschriebenen Text komponiert, den er bevorzugte. Wir einigten uns auf einen Kompromiss: Die im Homerecording umgesetzte Rockvariante bekam etwas veränderte Textzeilen und wurde dadurch fröhlicher. Und die Elektropop-Version wird ebenfalls veröffentlicht. Derzeit ist sie noch in der Mix-Bearbeitung bei unserem Kooperationspartner Tone Improvement. Das Interessante bei den beiden Versionen ist, dass sie beim selben Thema völlig unterschiedliche Emotionen hervorrufen. Deftige Partystimmung oder chilliges Launchen. Mir gefällt beides.

Ach, übrigens – in Köln sagt man gerne: „Du Jeck“. Und dies ist durchaus liebevoll gemeint.

Der Song ist auf folgenden Plattformen erhältlich:

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Über Gerd Böttcher 100 Artikel
Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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