Mr. Shirazy & The Exile Orchestra

Hi-Tekk-Global-Funk

Mr. Shirazy | Foto: Peter Czymanski

Mr. Shirazy meint: Musik ist grenzenlos. Wir können – wenn wir die Barrieren im Kopf überwinden – mit Musik überall hin; sowohl nach außen als auch nach innen. In einer multiethnischen Gesellschaft, gerade in einem Schmelztiegel wie Köln, kommen nicht nur die Menschen und die kulinarischen Köstlichkeiten verschiedener Länder zusammen, sondern auch Sounds und Melodien.

Omid Shirazy und seine Visionen mit „Freeak“

Omid ist 14 (1986 während des Iran-Irak Krieges), als er allein aus Teheran nach Bochum flüchtet. Er besucht zunächst die Hauptschule, macht später Abitur und studiert an der HKA Arnhem (Arnheim) und der Folkwang Universität der Künste in Essen – Studienschwerpunkt Elektronische Komposition. Er spielt Trompete, Klavier, Geige und singt – ist aber im tiefsten Herzen ein Soundtüftler. So erfindet Omid Shirazy ein eigenes Instrument mit dem Namen „Freeak“. Es sieht aus wie eine spacige Gitarre, ist aber eine Art Looping-Instrument und ein kleines Mischpult, mit dem er live auf der Bühne komponieren, aufnehmen, mischen, dies dann abspielen und dazu visuelle Effekte einsetzen kann. Sozusagen sein kleines musikalisches Raumschiff für seine improvisierten Musik-Space-Klänge. Technisch gesehen ein kleines Wunderwerk!

Mr. Shirazy & The Exile Orchestra – Musik ist ein Raumschiff

Zunächst ist Mr. Shirazy ein Soloprojekt als musikalischer Loop-Artist. Dann wächst das Projekt in den letzten Jahren zu ca. 20 Mitgliedern heran. Es ist ein Künstlerkollektiv – aus allen Ecken der Welt – bestehend aus Visualartisten, Tänzern, Fotografen, (Bühnen-)Designern, Programmierern und Modeschöpfern. Der Lebensmittelpunkt der Mr. Shirazy & The Exile Orchestra Band ist mittlerweile in Köln. Der musikalische Style wird als „Hi-Tekk-Global-Funk“ bezeichnet, und wie die Band dies im eigenen Werbetext so umschreibt: „Bringt man den Funk von Prince mit den wuchtigen Beats von The Chemical Brothers und den psychodelischen Effekten von Pink Floyd zusammen, hat man eine Vorstellung, was einen bei Live-Performances von Mr. Shirazy & The Exile Orchestra erwartet. Musik ist die wahrlich universelle Sprache. Musik ist ein Raumschiff, das uns überall hinbringen kann, ohne dass wir uns bewegen.“

Das neue Album: „The One“

Anfang Dezember 2019 erscheint das neue Album „The One“ von Mr. Shirazy & The Exile Orchestra – finanziert durch eine Crowdfunding-Aktion.

Mr. Shirazy & The Exile Orchestra – das sind:

Omid Shirazy: Gesang, Trompete, Elektronische und visuelle Effekte
Simi Crowns: Gesang
Jemma Endersby: Gesang
Amir Nasr: Gitarre
Armin Mostaed: Bass
Frederik Köster: Trompete
Ryan Carniaux: Trompete
Torben Wesche: Saxofon
Markus Giesler: Keyboard, Akkordeon
Syavash Rastani: Percussion
Bodek Janke: Drums, Percussion
Geraldine Rosteius, Marje Hirvonen: Sisko Dancer
Glareh Ghydarzadeh: Visuelle Effekte
Alessandro de Matteis: Fotos
Matthias Peters: Videos

Discografie:

2010: „Back to Evolution“ (Album)

2015: „Ocean“ (Album)

2019: „The One“ (Album)

Website:

Mehr Infos unter: Mr. Shirazy & The Exile Orchestra

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Über Gerd Böttcher 241 Artikel
Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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