Ein „Maahnisches“ Konzert im Gloria

Freitagabend in dem gut gefüllten Gloria Theater in Köln. Schon die Atmosphäre der Location versprüht sehr viel Wärme und dann erschien dort ein Musiker, der dieses Gefühl noch verstärkt und einfach hervorragend in diese Umgebung passt. Wolf Maahn mit seiner Band – ein Heimspiel!

Wolf Maahn und Band im Gloria | Bild: BANDS.koeln-Redaktion

„Sensible Daten“ heißt das neue Album, aus dem bei dem gut zweistündigen Konzert natürlich die neuen Lieder präsentiert wurden, garniert mit Klassikern wie „Rosen im Asphalt“ und „Irgendwo in Deutschland“ sowie anderen Songs aus dem reichhaltigen Repertoire dieses Musikers.

Sensible, feinfühlige und sozialkritische Texte, eingerahmt in einen besonderen „Maahnsound“ sind das spezielle Markenzeichen dieses Musikers. Dazu eine Band, die absolut „tight“, entspannt und lustvoll spielte, einen wundervollen Klangteppich aus Gitarrenmusik webte, der sich mit dem abgemischten Sound perfekt verstand. Zeit zum Entrücken war angesagt, sich einfach auf die wohltuende „Maahnie“-Erzählwelt einzulassen.

Wolf Maahn - Wunder dieser Zeit (Live in Köln)
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Als Helmut Krumminga die Bühne betrat, um bei einigen Songs zusätzlich die Gitarre zu bearbeiten, gab es kein Halten mehr für mich und das Publikum. Es war eines der besten Konzerte, das ich bisher gesehen habe, einfach nur „ohhh yeah“. Wolf Maahn´s Musik ist erdig und trotzdem verträumt , einfach einzigartig wohltuend in der heutigen schnelllebigen Hysterie-Phase. Bitte mehr davon!

(Aktualisiert: Februar 2017) Manche Bitten werden erhört: Da ist das Ding! Dieses Gloria-Konzert wurde mitgeschnitten, auf 2CD´s gepresst und ist seit Ende Januar 2017 unter dem Titel „Live & Seele“ (auch im Delux-Format mit DVD) im Handel erhältlich. BANDS.koeln sagt: „Nicht nur sehr empfehlenswert, unbedingt kaufen!“

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Gerd Böttcher

Gerd Böttcher

Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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