BANDS.koeln WEBschau: Künstlerische Freiheit und Kristallnaach

In regelmäßigen Abständen greift BANDS.koeln interessante Artikel zu Musik, Kölner Bands, Veranstaltungen im Kölner Raum und artverwandte Themen auf. Heute geht es um zwei Aspekte: Wie weit darf künstlerische Freiheit gehen? Und wie aktuell ist der 35 Jahre alte BAP-Hit „Kristallnaach“?

Snoop Doog hat schon immer polarisiert, und seine Kiffer-Ausnahmegenehmigung ist legendär. Vermutlich ist er bereits eine Weile auf dem Radar leidenschaftlicher Trump-Anhänger, aber mit seinem aktuellen Video dürfte er sich neue Feinde gemacht haben. In „Lavender“ (Nightfall Remix) sind bis auf Snoop Dogg alle Protagonisten als Clowns geschminkt, inklusive eines Trump-Doubles mit leuchtend orangenem Gesicht. In einer Szene richtet Snoop Doog eine Waffe auf den US-Präsidenten – und drückt ab. Diese Extrem-Provokation hinterlässt im Netz viele Klicks und einen Aufschrei der Empörung. Auf Twitter schrieb Trump dazu: „Kannst du dir vorstellen, wie groß der Aufschrei wäre, wenn Snoop Dogg auf Präsident Obama gezielt und gefeuert hätte? Gefängnis-Zeit!“. Drohungen, den Präsidenten zu töten oder ihn zu verletzen, stehen laut US-Bundesrecht unter Strafe.
ksta.de

Wolfgang Niedecken war nie nur Musiker, sondern hat sich stets mit politischen Themen auseinandergesetzt und seine Meinung offensiv vertreten. In seinem Kölner Express-Artikel „Darum steht unsere Zivilisation auf dem Spiel“ beschreibt er den Wert von Demokratie, die Wichtigkeit von Solidarität und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Er bezeichnet die Demokratie als einen Schatz, den es zu bewahren gilt. Der BAP-Song „Kristallnaach“ ist auf Hochdeutsch zu lesen, und es lässt einen schon leicht frösteln, wie aktuell der Titel noch heute ist.
express.de

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Gerd Böttcher

Gerd Böttcher

Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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