Stefan Neugebauer

... und sein „On Another Planet“-Projekt


Stefan Neugebauer | Foto: Mario Hickethier

Gut, wie ein Kölner sieht Stefan Neugebauer auf dem Foto nicht aus – eher wie ein Nordlicht am Wattenmeer! Desto erstaunlicher ist die Offenheit des Wahlkölners und Musikers in seiner Beschreibung, die er an die BANDS.koeln-Redaktion geschickt hat.

Er beschreibt darin ausführlich und authentisch sein Musikerleben. Das hat uns so gut gefallen, dass wir es direkt übernommen haben:

Hallo. Ich bin Stefan Neugebauer und wohne in Köln

Musik mache ich nun schon schon mehr als mein halbes Leben lang. Geboren 1982, aufgewachsen in einer Kleinstadt (Willich am Niederrhein), erste Band mit 16, geprägt vom Punkrock der 90er Jahre. Heute, fast 20 Jahre später, fühle ich manchmal noch immer wie jener Teenager. Das habe ich mir bewahrt und das ist gut so. Bands und Wohnorte wechselten, Freundschaften verloren sich, andere blieben bestehen, neue kamen hinzu. Abgebrochenes Studium, diverse Jobs, Sinnkrise, Reisen, die große Liebe, durchzechte Nächte, das ganz normale Leben. All das dient mir als Inspiration für meine Songs. Jeder einzelne spiegelt die Stimmung wieder, in der ich mich befand, als ich ihn schrieb oder behandelt ein Thema, welches mich beschäftigt, oder erzählt eine Geschichte, die ich erlebt habe.

Ein Leben ohne Musik – funktioniert bei mir nicht

Eine weitere Inspiration sind meine Liebe zur Kultur und Popart der 90er Jahre, Retro-Videogames, Filme à la „Ghostbusters“ oder „Back to the Future“ und all so was, in erster Linie aber meine generelle Liebe zur Musik und dem ganzen Drumherum. Zu allererst bin ich ein Fan. Fan von allen, die ihr Ding machen und der DIY-Kultur. Ich kann nur allen immer wieder raten: Geht mehr auf Konzerte! Auch und vor allem auf die von „kleinen“ unbekannten Musikern. Ihr werdet die ein oder andere positive Überraschung erleben! Ich habe es auch mal 2 Jahre ohne Musik probiert, glaubt mir, das funktioniert nicht.

Stefan Neugebauer | Foto: Maha Sawas

Als Solokünstler bin ich erst seit knapp 2 Jahren unterwegs, seitdem es um meine aktuelle Band etwas ruhiger wurde, da das Leben manchmal einfach andere Pläne hat. Der Reiz daran ist, dass man so ziemlich überall spielen kann. Man benötigt nur eine Gitarre. Zwar bin ich jetzt nicht so der Straßenmusiker, aber man hat als Solomusiker viel mehr Möglichkeiten irgendwo aufzutreten, gerade in Zeiten wie diesen, wo es für unbekannte Bands ohne Label oder Agentur im Nacken immer schwieriger wird, an Auftritte zu kommen. Und natürlich ist es organisatorisch auch ein bisschen einfacher nur sich selbst mit seinen eigenen Terminen und Verpflichtungen koordinieren zu müssen, als mit 4-5 Bandmitgliedern.

Diesen Sommer, nach Veröffentlichung meiner Live-EP: „Perfect Vacations“, habe ich mir eine kleine Auszeit genommen. Hier sind wir wieder an dem Punkt, dass das Leben manchmal einfach andere Pläne hat. Ab September stehen aber wieder einige Live-Termine an und ich bin gerade dran, dass noch ein paar hinzukommen. Diese werden zeitnah veröffentlicht und wenn alles nach Plan läuft, gibt es dieses Jahr auch noch eine neue Single; aber zu viel verraten will ich nicht.

Diskografie

Am 26.01.2018 erschien die Debut-Single: „Remember Me“, welche unter Beteiligung einiger Freunde im Kölner Maarwegstudio2 aufgenommen wurde. Soundmäßig orientiert sich Stefan hier am US-Indie- und Punkrock der späten 90er und frühen 00er Jahre, während die B-Seite die akustische Facette von „On Another Planet“ zeigt.

Am 15.06.2018 wurde die Akustik-EP: „Perfect Vacations“ veröffentlicht. Um einen Eindruck zu vermitteln, was auf Konzerten zu erwarten ist, hat Stefan die vier Songs, mit Unterstützung von Simon Ritter am Piano, live eingespielt.

Mehr Infos unter: Stefan Neugebauer-Website.

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Über Gerd Böttcher 127 Artikel
Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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