Kempes Feinest


(Aktualisiert: November 2018) Man muss unweigerlich an die Funkband Mother’s Finest denken – bei diesem Namen. Kempes Feinest ist eine fünfköpfige Band, bestehend aus Sängerin Nici Kempermann, Tom Ederer (Gitarre), Victor González (Drums), Sebastian „Sebi“ Westermann – 2016 ersetzt durch: Thomas Gwosdz (Keyboards), und Vincent Themba (Bass). Sie hatte sich Ende 2014 zusammengefunden, und mit ihrem Namen lieferte sie eine Hommage an Peter „Kempes“ Kempermann, den ehemaligen Frontmann von Rabaue. Der ist zugleich Vater von Sängerin Nici und hat seiner Tochter den Fasteleer vermutlich schon mit in die Wiege gelegt. „It’s a family affair“ – sozusagen …

Kempes Feinest | Foto: Andreas Fengler

Rot-schwarze Kampfansage an den Kölner Karneval

Der junge Fünferpack Musiker hat nach eigener Einschätzung eine gehörige Prise Rock im Blut und will deshalb die 5. Jahreszeit komplett „op d’r Kopp stelle“. Die Songs sind meist selbstgeschrieben und heißen „Wenn du nit danze kann’s“, „Fründe“, „Verlieb dich nit“, „Janz jenau su“ oder „Momente“ – Hauptziel: Kempes Feinest will die Säle zum „Abspacken“ bringen, aber natürlich wird bei Auftritten in der Kölner Region auch Schunkeln, Klatschen und Abfeiern gern gesehen. Die Texte seien wie die Band selbst, jung, frech und schonungslos ehrlich.

Support-Act für Kasalla und Bläck Föös im ersten Band-Jahr

2015 war DAS Jahr für den jungen Act, doch schon fast zeitgleich zur Gründung ein Jahr zuvor wurde ein Video zu „Fründe“ abgedreht und geschnitten. Im Januar 2015 machte Kempes Feinest spontan mit bei der laufenden Session, im Juli dann das Debütkonzert in der Sion Brauerei in Köln. Zahlreiche Konzerte standen also an, die erste selbstproduzierte EP „Lossjelosse“ kam auf den Markt. Im November des Jahres konnte der Hit „Wenn du nit danze kanns“ auf der „Karneval der Stars 45“ platziert werden. Sessionseröffnung Heumarkt, „Immer wieder neue Lieder“, WDR Livesendung im Funkhaus Köln – Kempes hatten wenig Freizeit.

 

Erste Erfolge stellen sich ein!

Doch der Erfolg im ersten Band-Jahr gab den fünf Unterhaltern Recht: Sie gewannen das „Loss mer singe“-Casting – dafür hatten sich mehr als 30 teilnehmende Acts beworben (neben Kempes Feinest ging der Jury-Preis an die Kölsch Cats und Dave Zwieback). So hoch dekoriert supportete Kempes Feinest Bläck Föös. Auch bei Kasalla standen Gastauftritte an: an fünf Dezemberabenden im ausverkauften Kölner Gloria. Und diese fleißige Arbeit hat sich gelohnt. Im Februar 2017 veröffentlichen KEMPES FEINEST ihr Debütalbum „Doch isso“.

Bring mich noh Huss

Nach den Sessions-Hits „Wenn du nit danze kanns“ und „Hück bes do mir“ stand die Band in dem Jahr 2017/2018 mit dem Lied „Melodie“ auf den Bühnen. 11.11.2018! Kempes Feinest ist mit in dem Bühnenprogramm auf dem Heumarkt, um die jecke Jahreszeit mit einzuläuten. Mit im Gepäck der wunderbare neue Song: „Bring mich noh Huss“. Das wirklich schön gemachte dazugehörige Video ist irgendwie eine Hommage an die TaxifahrerINNen unserer Stadt, es werden Taxifahrten gezeigt mit vielen Kölner Musikerkollegen als Gastfahrer. Das Ganze garniert mit schönen Fahrt-Sequenzen aus unserer Stadt. Natürlich am Steuer – Frontfrau Nici Kempermann. Textlich ist der Song jedoch ein Liebeslied. Eine wirklich sehr gelungene Kombination aus Musik und Videostory!

Kempes Feinest – das sind:

Nici Kempermann (Gesang)
Tom Ederer (Gitarre)
Victor González (Drums)
Tomek Gwosdz (Keyboard)
Vincent Themba (Bass)

Diskografie

2014: „Fründe“ (Video, selbstproduziert)

2015: „Lossjelosse“ (EP, Eigenproduktion)

2015: „Wenn du nit danze kanns“ (Song auf Karneval der Stars 46, Pavement Records)

2015: 2015 „Wenn du nit danze kanns“ (Video)

2016: „Hück bes do mir“ (Song auf Karneval der Stars 46, Pavement Records)

2016: „Hück bes do mir“ (Video)

2017: „Doch Isso“ (Debütalbum)

2017: „Melodie“ (Single)

2018: „Bring mich noh Huss“ (Single)

Kempes Feinest im Internet

Homepage: kempes-feinest.de

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Über Gerd Böttcher 134 Artikel
Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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