Brings – „Liebe gewinnt“

Brings werden wieder rockiger

Passend zum Jahresanfang – der Zeit der vielen Vorsätze – wenden wir uns dem neuen Longplayer der Band „Brings“ zu. Denn der Titel lautet: „Liebe gewinnt“. Dies ist eine schöne Aussage, und lässt uns hoffen, dass 2018 dieses Lebensmotto auch viele Köpfe und Herzen erreicht.

Cover: Liebe gewinnt

Der Titelsong ist auf Hochdeutsch!

Absolut passend zu dem Titelsong „Liebe gewinnt“ singt Peter Brings den Text auf Hochdeutsch. Es ist keine Aussage, die nur das „kölsche Jeföhl“ betrifft, sondern uns alle in unserem derzeit in Unruhe (von der Welt ganz zu schweigen) befindlichen Land. Ein sehr eindringlicher Aufruf, den Hass und die Lügen im Netz mal beiseitezuschieben und lebensbejahend zu sein. Das ist mutig und ehrlich – und zeugt auch von einer musikalischen Reife.

Ähnlich wie die Toten Hosen auf ihrer neuen CD „Launen der Natur“ wirken einige Songs auf dem neuen Brings-Longplayer nachdenklich und melancholisch („Bevor mer jon“, „Wenn et dunkel weed“). Diese Lieder passen richtig gut zu der säuselnden und einzigartigen Stimme von Peter Brings. „Wo bis du“ ist ein fetziger Appell, im Hier und Jetzt zu leben. Dagegen kommt „Sag et op Kölsch“ als herrlich schmachtende Liebesballade daher. Freunde der Musik in kölscher Mundart, dieser Song ist ein absoluter Anspieltipp zum Träumen zu zweit!

Natürlich dürfen auch Karnevalslieder wie „Besoffe vor Glück“ oder „Clown“ nicht fehlen. Wir meinen aber: Weniger Polka steht Brings sehr gut, daher ein durchaus gelungenes, neues Album. Endlich, Brings!

Brings | Bild: Pressefoto Monsterpics

Label: Rhingtön (Universal Music)

Veröffentlichung: 01.12.2017

Infos unter: Brings-Website

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Über Gerd Böttcher 104 Artikel
Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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