Der Rosenmontags-Zoch 2023 startete von der Schäl Sick

Der Jubiläumszoch startete am 20.03.2023 auf der Schäl Sick und überquerte den Rhein. Startpunkt war der Deutzer Bahnhof, über die Deutzer Freiheit ging es dann auf die Deutzer Brücke Richtung Altstadt. Zum ersten Mal – denn es gab was zu feiern – 200 Jahre Kölner Karneval mit dem Motto: „Ov krüzz oder quer”.

Bild: Redaktion

Wir waren live dabei in Deutz

Hier sind unsere eigenen Bilder (und drei Videos vom WDR) von dem Rosenmontagszug-Beginn von der Ottoplatz-Tribüne. BANDS.koeln konnte exklusive Eindrücke von diesem für Kölner geschichtsträchtigen Ereignis einfangen. Guido Cantz und Karnevalslegende Wicky Junggeburth haben den Zug gegenüber der Tribüne in voller Länge live kommentiert – für Wicky das letzte Mal. Sabine Heinrich moderierte an diesem ungewöhnlichen Startplatz des Zuges.

Kölner Rosenmontagszug 2023 (1/3) WDR 20.02.2023

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Der längste Rosenmontagszug aller Zeiten

Der Kölner Rosenmontagszug hat im Jubiläumsjahr alle Erwartungen übertroffen: Es war mit 8,5 km Zugweg der längste Zoch in der 200-jährigen Geschichte des Kölner Karnevals. Über 12.000 Mitglieder aus den Karnevalsgesellschaften sorgten mit Kamelle und Strüsjer für ein würdiges Fest.

Bild: Redaktion

Drei Jahre warten auf den Zoch

Nach zwei Jahren Pandemie und der Zugabsage 2022 – zugunsten der Friedens-Demonstration zur Solidarität mit der Ukraine und gegen den Putin-Krieg – mussten die Jecken drei Jahre auf den Rosenmontagszug in Köln warten. Deshalb stand für die Jecken vor allem das Miteinander mit Familie und Freunden am Rand des Zuges. „Die Jecken hatten Lust, endlich wieder gemeinsam zu schunkeln und zu feiern”, so Zugleiter Holger Kirsch.

Kölner Rosenmontagszug 2023 (2/3) WDR 20.02.2023

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Persiflagewagen treffen den Nerv der Zeit

Zwei Wagen widmet der Rosenmontagszug dem Despoten Putin – ein Motiv zeigt ihn bei dem Bruderkuss mit dem Teufel – auf dem zweiten Motiv als Nosferatu (Vampirfigur), der die Welt durch den Fleischwolf dreht. Dies sind leider keine Fake-Aussagen! Auch die erst am Rosenmontag, wohl aus Sicherheitsgründen, vorgestellten Persiflagen zu den Verhältnissen im Iran und in Afghanistan unter den Taliban sowie der Festwagen, der 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland würdigte – treffen den Nerv der Zeit.

Foto: Redaktion

Da denkt sich der Jeck: „Ach wäre die Welt schöner ohne Hass und Neid zwischen den Völkern und Religionen – aber leider geht es immer um Macht und Geld!“ Dagegen kommen die restlichen politischen Rosenmontagswagen recht harmlos daher – ob Klimawandel oder grüne Realpolitik. Na gut, bei Ex-Verteidigungsministerin Lambrecht ist das Motto etwas derber, aber aufgrund ihres Silvester-Videos hatte sie auch eine gewaltige Steilvorlage gegeben.

FC, Höhner, Paveier-Jubiläen und zwei weitere Bandwagen

Es gab auch eine Menge von Jubiläen in diesem Rosenmontagszug: 75 Jahre FC, 50 Jahre Höhner, 40 Jahre Paveier. Dies wurde pro Jubilar gebührend mit einem jeweiligen Festwagen gefeiert. Auch die aufstrebenden Bands wie Fiasko, Eldorado und die Nachwuchsband Zesamme durften dieses Jahr beim Rosenmontagszug teilnehmen.

Bild: Redaktion

Ein deutlich verspätetes Ende des Zoches 2023

Der Zoch endete deutlich verspätet erst gegen 20:40 Uhr auf der Severinsstraße. Dazu sagt der Zugleiter Holger Kirsch: „Drei Jahre mussten die kölschen Jecken auf ‚ihren‘ Rosenmontagszug warten – und sie wurden für ihre Geduld belohnt. Ein tolles Programm vor dem Start am Deutzer Bahnhof, tolle Bilder von den Festwagen mit dem Dom-Panorama im Hintergrund und ein unglaubliches Finale im bunt illuminierten Severinsviertel: Was will das kölsche Hätz mehr?”

Kölner Rosenmontagszug 2023 (3/3) WDR 20.02.2023

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BANDS.koeln hat den Tribünenplatz in Deutz sehr genossen. Die Stimmung war friedlich, es wurde geschunkelt und gelacht. Es war eine Freude für die kölsche Seele und eine herrliche Auszeit zum Luftholen aus diesen verrückten Zeiten! Dies ist fast eine Überleitung zum Karnevals-Motto für die Session 2023/2024. Aber dies ist eine andere Geschichte. Dreimol Kölle Alaaf!

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Gerd Böttcher

Gerd Böttcher

Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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