Videos von Kasalla

Kasalla, eine fleißige und sehr kreative Band

(Aktualisiert: November 2018) Die Band Kasalla hat in den sieben Jahren ihres Bestehens vier hervorragende Longplayer, ein Live-Album und dreizehn Song-Videos (ganz zu schweigen von der Live-DVD aus dem Kölner Tanzbrunnen) auf die Beine gestellt. Mit dem aktuellen Album „Mer sin Eins“ schaffte die Band einen beachtlichen 5 Platz in den deutschen Album-Charts (September 2017). Die fünf Bandmitglieder Flo Peil, Bastian Campmann, Rene Schwiers, Sebastian Wagner und Nils Plum legen dabei großen Wert auf kreative Eigenständigkeit und Beständigkeit im Umsetzungsteam. So sind die Super Caliman Bros. (Chris und Mark Caliman) bei fast allen bisherigen offiziellen Kasalla-Videos für die technische Handschrift verantwortlich. Eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit, die bewegte Bilder mit viel Witz und feinen Details hervorbringt. Aber schaut selbst hinein, schön das es „Kasalla“ gibt …

Alle su yeah! (2018)

Schrill- bunt – laut, alle su yeah! So kommt das neue Kasalla-Video daher. Man merkt, die Band stellt sich bundesweit auf. Die Szenen hätten auch in einer x-beliebigen Stadt gedreht werden können, z.B. in Berlin. Junge Menschen, die sich in einem Einkaufswagen abfeiern und den Augenblick genießen. Der Plot in diesem Video stellt sich erst zum Ende ein. Mit der Message: Lebe dein Leben wie ein Fest – es kann morgen schon vorbei sein!

Der Sonn hingerher (2018)

Gut, da haben die Caliman Bros schon weitaus bessere „Drehbücher“ für Kasalla geschrieben. Es wirkt alles ein wenig wie ein improvisierter Band-Familienausflug ans Meer, der damals noch mit einer V8-Kamera am Strand aufgenommen wäre. Das haben die Kollegen von Cat Ballou, sorry, mit dem An’t Meer-Video deutlich besser umgesetzt. Aber, dies trübt nicht die Spiel-Freude in diesem Sommer, und die Fans freuen sich trotzdem über neues Kasalla-Videomaterial. Und die Roller-Stunts haben auch eine besondere Note.

Künning vun Kölle (2018)

Kasalla war Oktober/November 2017 auf einer sehr umfangreichen Deutschland-Tour in 18 Städten, darunter auch in Wien und Zürich unterwegs. Dies beweist, dass die Band nicht nur „Künning vun Kölle“ sind und schon längst im gesamten deutschsprachigen Raum angekommen sind. Von dieser Tour gibt es jetzt ein sehr authentisches Video (mal nicht von den Caliman Bros). Ab geht die wilde Fahrt mit bester Laune…

Mer sin Eins (2017)

Das aktuelle Kasalla-Sessionslied 2016/2017 kommt ein wenig politisch daher. Gerade in der aktuellen Zeit, in der die Welt aus den Fugen zu geraten scheint, ist ein Aufruf zum menschlichen Zusammenhalt enorm wichtig. Kasalla (das kölsche Wort steht ja bekanntlich für das Gegenteil) meint dies auch genau so, denn die Band engagiert sich ausdrücklich für ein weltoffenes Zusammensein. Abschottung steht für Kälte. Alle Menschen, die friedvoll und ohne Vorurteile oder Hass miteinander leben möchten, werden diesen Song gut verstehen.

Scheißejal (2016)

Warum auch nicht mal ein Zeichentrickfilm über den Liebesschmerz. Das haben wir doch alle einmal erlebt, und unserem Herzen und dem Verstand gesagt. Nä, das ist nicht so schlimm, ich bin längst darüber hinweg, macht mir nichts mehr aus, du bist mir sch..egal! Nur vergess ich das manchmal. Wie das im Leben so ist, das Herz lässt sich nicht belügen. Die Lied-Aussage ist ganz klar, du kannst dich noch so innerlich wehren, wenn noch Gefühle da sind, sind sie einfach da. Dies ist in diesem Kasalla-Video sehr schön illustriert worden.

Dausend Levve (2015)

Tja, die Caliman Bros. sind schon abgedrehte Filmleute! Für das neue Sessionslied wird dann einfach mal die Filmkiste aufgemacht, wahrscheinlich über Tage gekramt, recherchiert und gesichtet, um die passenden Sequenzen aus verschiedenen Filmen zu finden. Da werden alle Genres und Zeiten, von der Steinzeit, dem Mittelalter, dem wilden Westen bis zur Science Fiction (klar, Star Wars darf nicht fehlen) bedient. Die Original-Filmfiguren erhalten dabei einfach Kasalla-Bandgesichter. Somit kann die Band im Schnelldurchgang „Dausend Levve“ durchleben. Eine sehr witzige, aufwendige und gewagte Story, wieder frei nach dem Kasalla-Motto: „alles kann, Kölsch muss“.

Us der Stadt met K (2015)

Am 06.02.2015 war der Veröffentlichungstermin der dritten CD von Kasalla mit dem Titel „Us der Stadt met K“. Und bei der Videoerstellung für diesen Song dachten sich die Fünf von der „Kasallabande“: Warum sollen die Fans nicht zeigen, dass sie ein Teil dieser Stadt sind mit der Hintergrundaussage: „Wir sind Kölle, wir leben hier und lieben diese Stadt“. Hunderte von Videoschnipseln gingen bei der Band ein und wurden zu diesem lebendigen Gesamtgebilde sortiert und zusammengeschnitten. Und auffällig ist, wie viele Kinder die Kasallamusik lieben. Dies Ganze im alten V8-Schwarz-Weiß-Videoformat verpackt, eine einfache, aber sehr gute Idee.

Alle Jläser huh (2014)

Der Karnevalssong für die Session 2014/2015, mit dem dazugehörigen Video, angelehnt an das Mexikanische Totenfest „Los Días de Muertos“. Dabei kommen an Allerheiligen die Toten zu Besuch und feiern mit den Lebendigen ein buntes Wiedersehensfest. Der Song kommt der „kölschen Seele“ sehr nahe und passt hervorragend in das bunte Karnevalstreiben.

Kumm mer lääve (2013)

Der Karnevalssong für die Session 2013/2014. In diesem Video ist eine komplexe Story eingebaut, die eigentlich schon einen kleinen Kurzfilm beinhaltet. Die fünf „Kasalleiros“ sind mittlerweile im Altersheim, brechen aus und begehen einen Bankraub. Herrliche Geschichte, absolut sehenswert im Wechsel zwischen den alten und jungen Kasalla-Figuren (in den Charaktervorstellungen lässt Tarantino-Style grüßen). Prima auch die Zebrastreifen-Nummer, die lässt das Beatle-Cover „Abbey-Road“ in der Neuzeit aufleben.

Der Fluss (2013)

Kasalla bietet ein breites Spektrum von hervorragenden Songs in kölscher Mundart. Und dazu gehört sicherlich das Lied „der Fluss“ aus dem Album „Immer in Bewäjung“. Die Kölner besingen gerne ihre Stadt und den Rhein. Doch hier wird dieser Fluss, ohne auch nur einmal seinen Namen zu nennen, ohne Pathos besungen. Einfach nur die Unendlichkeit und die Kraft dieses Stromes, und wie klein wir Menschen dagegen sind, wird in diesem Video ersichtlich.

Immer noch do (2012)

Der Karnevalssong für die Session 2012/2013. Nach dem Wahnsinnserfolg von „Pirate“ im Vorjahr legte Kasalla eine ruhigere Ballade nach. Dabei nehmen sie sich auch ein wenig auf die Schippe, denn sie sind kein „One-Hit-Wonder“, sondern nicht mehr wegzudenken aus der Kölner Musikszene und auch überregional „immer noch do“. Ein absoluter Mitsinger bei den Live-Konzerten und da schwingt viel aus dem kölschen Gefühl mit.

Marie (2012)

„Marie“ aus dem Erstlingswerk „Et jitt Kasalla“ ist defintiv aus der Feder von Flo Peil, einem absoluten Balladenkönig. Marie berührt uns alle irgendwie; hatten wir nicht alle eine nicht erfüllte Liebe? Und dann sieht man sich vielleicht nach vielen Jahren wieder; und fragt sich, was wäre, wenn… „Marie“ ist aus dem Erstlingswerk „Et jitt Kasalla“; und wessen Herz nicht berührt wird, dem ist einfach nicht zu helfen. Ich jedenfalls sehe mich auf einer Brücke stehen und blicke zurück auf die Vergangenheit; auf das was ist, und was hätte sein können. Ein sehr schöner Song mit sehr, sehr viel Herzblut.

Pirate (2011)

Der Karnevalssong für die Session 2011/2012. Eines der meistgespielten Lieder in dieser Zeit und für Kasalla ein Evergreen für Jung und Alt! Gerade Kinder lieben diesen Song und der kölsche Jonny Depp alias Käpt‘n Jeck macht eine sehr gute Figur in diesem aufwendig gedrehten Video. Wer möchte da nicht ein Pirat sein, so „wild und frei“. Eine Huldigung an den Kölner Karneval, darf seit Entstehung bei keiner Sitzung fehlen, und dies sicherlich für eine lange Zeit.

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Über Gerd Böttcher 145 Artikel
Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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