Kasalla

Eine kölsche Erfolgsgeschichte weit über Köln hinaus


(Aktualisiert: November 2018) Ärger bzw. Krawall – nichts anderes bedeutet Kasalla in der Sprache, die auch Nicht-Rheinländer verstehen. Doch viele von ihnen kennen Kasalla längst, immerhin war sie als erste Kölsch sprachige Band im Mai 2013 zu Gast in der ARD-Show „Inas Nacht“. Zwei Jahre zuvor, im Sommer 2011, starteten Sänger Bastian Campmann und Gitarrist Flo Peil – der bereits als Songwriter für Roger Cicero und die Bläck Fööss gearbeitet hat – gemeinsam mit Rene Schwiers, Nils Plum und Sebi Wagner gemeinsam durch. Das Motto des Quintetts: „Alles kann – Kölsch muss“.

Kasalla | Bild: Ben Wolf

Vier Monate nach dem ersten Konzert erschien im Januar 2012 das Debutalbum „Et jitt Kasalla“ auf dem Label Pavement Records. Die lokale Musikkritik sprach vom Besten, das seit Jahren an kölscher Musik auf eine CD gepresst worden sei.

Mit diesen Vorschusslorbeeren vom Feuilleton wurde Kasalla gut gebucht in der Karnevals-Session 2011/2012. „Pirate“ wurde zum meistgespielten Song, gewann die „Loss mer singe“-Tour, den Wettbewerb „Top Jeck“ bei Radio Köln und die Wahl zum „Besten kölschen Leed“ der Roten Funken. In den deutschen Single-Charts erklomm der Hit den 56. Platz.

Ausverkaufte Shows und Musikautorenpreis

2012 verbuchte Kasalla ausverkaufte Frühjahrskonzerte und war Support von Höhner sowie Brings. Zudem machten die Musiker mit bei der Neuauflage von „Arsch huh – Zäng ussenander“.

Im November 2012 erschien mit „Immer en Bewäjung“ das zweite Album innerhalb eines Jahres auf Pavement Records. Die Platte enthielt die Sessionsnummer „Immer noch do“.

2014 absolvierte Kasalla eine erste kleine Deutschlandtour (danach erfolgte jährlich eine neue, stets größere Tour), darüber hinaus spielte die Band vor mehr als 12.000 Gästen im Kölner Tanzbrunnen. Zudem wurden die Musiker ausgezeichnet mit dem Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie Mundart. Die nächsten Höhepunkte folgten bald: Das dritte Studioalbum „Us der Stadt met K“ sprang Anfang 2015 auf Platz 12 der deutschen Charts und im September 2016 feierten die Fünf zweimal ihr fünfjähriges Bandjubiläum in der jeweils ausverkauften Köln-Arena (insgesamt vor 26.000 Zuschauern). Solch ein rasanter Erfolg ist einzigartig in der Kölner Musikgeschichte.

Echo Nominierung!

Aus den Jubiläumskonzerten entstand die Doppel-CD „Kasalla-Live in der Kölnarena“. Im September 2017 veröffentlichten sie ihr viertes Studioalbum mit dem Titel „Mer sin eins“. Das Album erreichte Patz fünf der Albumcharts. Die Band ist mittlerweile weit über Köln hinaus national bekannt und wurde im April 2018 für den Echo nominiert.

Aktuell ist Kasalla in der Session 2018/2019 mit den Liedern: „Der Ress vun dingem Levve“ und „Alle su yeah!“ unterwegs.

Im Mai 2019 geht es auf die „Liebe, Fantasie & Dynamit“-Tour durch 17 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz! Kasalla ist halt „immer en Bewäjung“.

Diskografie

2012: „Et jitt Kasalla“ (Debutalbum)

2012: „Pirate“ (Single)

2012: „Immer en Bewäjung“ (Album)

2012: „Immer noch do“ (Single)

2013: „Kumm mer lääve“ (Single)

2014: „Alle Jläser huh“ (Single)

2015: „Stadt met K“ (Album)

2015: „Dausend Levve“ (Single)

2016: „Mer sin Eins“ (Single)

2016: „Kasalla – Live in der Kölnarena“

2017: „Mer sin Eins“ (Album)

2018: „Alle su yeah!“ (Single)

2018: „Der Ress vun dingem Levve“ (Single)

Kasalla im Internet

Homepage: kasallamusik.de

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Über Gerd Böttcher 134 Artikel
Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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