Kasalla

(Aktualisiert: Dezember 2020) Ärger bzw. Krawall – nichts anderes bedeutet Kasalla in der Sprache, die auch Nicht-Rheinländer verstehen.

Doch viele von ihnen kennen Kasalla längst, immerhin sind sie als erste Kölsch-sprachige Band im Mai 2013 zu Gast in der ARD-Show „Inas Nacht“. Zwei Jahre zuvor, im Sommer 2011, starten Sänger Bastian Campmann und Gitarrist Flo Peil – der bereits als Songwriter für Roger Cicero und die Bläck Fööss gearbeitet hat – gemeinsam mit René Schwiers, Nils Plum und Sebi Wagner gemeinsam durch. Das Motto des Quintetts: „Alles kann – Kölsch muss“.

Kasalla | Foto: Press Kit

Vier Monate nach dem ersten Konzert erscheint im Januar 2012 das Debütalbum „Et jitt Kasalla“ auf dem Label Pavement Records. Die lokale Musikkritik spricht vom Besten, das seit Jahren an kölscher Musik auf eine CD gepresst worden sei. Mit diesen Vorschusslorbeeren vom Feuilleton wird Kasalla gut gebucht in der Karnevals-Session 2011/2012. „Pirate“ ist der meistgespielte Song, gewinnt die „Loss mer singe“-Tour, den Wettbewerb „Top Jeck“ bei Radio Köln und die Wahl zum „Besten kölschen Leed“ der Roten Funken. In den deutschen Single-Charts erklimmt der Hit den 56. Platz.

Ausverkaufte Shows und Musikautorenpreis

2012 verbuchen Kasalla ausverkaufte Frühjahrskonzerte und waren Support von Höhner sowie Brings. Zudem machten die Musiker mit bei der Neuauflage von „Arsch huh – Zäng ussenander“. Im November 2012 erscheint mit „Immer en Bewäjung“ das zweite Album innerhalb eines Jahres auf Pavement Records. Die Platte beinhaltet die sehr erfolgreiche Sessionsnummer „Immer noch do“.

2014 absolvieren Kasalla eine erste kleine Deutschlandtour (danach erfolgt jährlich eine neue, stets größere Tour), darüber hinaus spielt die Band vor mehr als 12.000 Gästen im Kölner Tanzbrunnen. Zudem werden die Musiker ausgezeichnet mit dem Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie Mundart. Die nächsten Höhepunkte folgen bald: Das dritte Studioalbum „Us der Stadt met K“ springt Anfang 2015 auf Platz 12 der deutschen Charts und im September 2016 feiern die Fünf zweimal ihr fünfjähriges Bandjubiläum in der jeweils ausverkauften Köln-Arena (insgesamt vor 26.000 Zuschauern). Solch ein rasanter Erfolg ist einzigartig in der Kölner Musikgeschichte.

KASALLA - MIDDEN EM STURM (et offizielle Video)
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Echo-Nominierung

Aus den Jubiläumskonzerten entsteht die Doppel-CD „Kasalla-Live in der Kölnarena“. Im September 2017 veröffentlichen sie ihr viertes Studioalbum mit dem Titel „Mer sin eins“. Das Album erreicht Patz fünf der Albumcharts. Die Band ist mittlerweile weit über Köln hinaus national bekannt und wird im April 2018 für den Echo nominiert. Die Folgezeit sorgen Kasalla für volle Konzerte und heimsen diverse Kölner Musik-Preise ein.

2021 – ab ins Stadion

Kasalla ist in der Session 2019/2020 mit den Liedern: „Pommes & Champagner“ und „Jode ahle Zick vun morje“ unterwegs. In 2020 gibt es den nächsten Big Point der Bandgeschichte: 13.06.2020 Kasalla im RheinEnergieSTADION – Release Party zum fünften Studio-Album. Doch dann kommt Corona – das große Konzert muss abgesagt werden. Der neue Termin ist der 02.07.2021. Aktuell gibt es aus der Kasalla-Schmiede die neuen Songs „Midden im Sturm“ und „Di Leed“.

Diskografie

2012: „Et jitt Kasalla“ (Debütalbum)

2012: „Pirate“ (Single)

2012: „Immer en Bewäjung“ (Album)

2012: „Immer noch do“ (Single)

2013: „Kumm mer lääve“ (Single)

2014: „Alle Jläser huh“ (Single)

2015: „Stadt met K“ (Album)

2015: „Dausend Levve“ (Single)

2016: „Mer sin Eins“ (Single)

2016: „Kasalla – Live in der Kölnarena“

2017: „Mer sin Eins“ (Album)

2018: „Alle su yeah!“ (Single)

2018: „Der Ress vun dingem Levve“ (Single)

2019: „Pommes & Champagner“ (Single)

2019: „Jode ahle Zick vun morje“ (Single)

2020: „Midden im Sturm“ (Single)

2020: „Di Leed“ (Single)

Kasalla im Internet

Homepage: kasallamusik.de

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Gerd Böttcher

Gerd Böttcher

Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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