Lupo

(Aktualisiert: November 2020) Lupo gibt es seit Anfang 2011. Die fünf Jungs – das sind über acht Jahre später: der neue Sänger und Frontmann Kai Mathias (seit März 2019), Schlagzeuger Andreas Wandscheer-Genehr, Gitarrist Pedro Schädel, Bassist/Posaunist Alexander Lemke sowie Keyboarder bzw. Geigenspieler Benni Landmann (seit 2012 dabei).

Von 2013 bis März 2019 ist Yannick Weingartz der Sänger von Lupo. Er verlässt die Band auf eigenen Wunsch und beruflichen Gründen (er möchte sein Sportstudium beenden). Das Quintett hat sich bei der Bandgründung nach dem ersten Bandmobil benannt, dem Volkswagen Lupo. Vermutlich ist da ein Eintrag im Buch der Rekorde angemessen in der Rubrik „kleinster Bandbus der Welt“ – wir wissen nicht, ob das jemand geprüft hat.

Lupo | Bild: Pressefoto

Queen, Fußball und Fitness

Beim Blick auf die musikalischen Helden fällt auf, dass die Mitglieder von Lupo einen weiten Horizont haben. Genannt werden Brian May und Queen, Eric Clapton, Lars Ulrich von Metallica, Daughtry, aber auch der schwedische Jazzmusiker Nils Landgren und Jaco Pastorius. Drei der fünf „Lupos“ sind fußballbegeistert. Aber auch Zocken, Fitness und Freunde treffen geben die Bandmitglieder als Freizeitbeschäftigung an. Zur Gründung von Lupo vor sechs Jahren kommt es, weil eigene Musik mit kölschen Texten für den Kölner Karneval geschrieben werden sollte. Ihr „erstes Mal“ haben die Teenager bei einem Auftritt als Karnevals-Schulband. Das kommt gut an und so sorgen die fünf einige Jahre in Folge bei den „Schull- und Veedelszöch“ für gute Stimmung.

Bereits ein Jahr nach der offiziellen Bandtaufe kann ein erster großer Erfolg auf der Haben-Seite verbucht werden, denn Lupo bekommt im Jahr 2012 den Förderpreis von „Loss mer Singe“. Im Jahr 2014 stellt das Quintett seinen Anhängern auch einen Tonträger zur Verfügung, die EP „Mer han et em bloot“. Im darauffolgenden Jahr 2015 schafft es die Band auf Platz 8 von „Loss mer Singe“ mit dem Song „Jespenster“ aus ihrem gleichnamigen ersten Album. Ein wirklicher Achtungserfolg in diesem hart umkämpften Kölner-Songwettbewerb. 2017 kommt noch der Kajuja Nachwuchspreis dazu.

Lupo - Draumprinz [offizielles Musikvideo]
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Der musikalische Durchbruch

Mit dem Sessions-Song 2017/2018  „För die Liebe nit“ gelingt Lupo der Durchbruch. So gewinnen sie die „Top Jeck“-Hitparade bei Radio Köln. Was natürlich bedeutet, dass ein namhaftes Kölner Plattenlabel bei der Band anklopft. Im Juni 2018 unterschreibt die Band einen Plattenvertrag beim Pavement-Label. In der Session 2019/20 sind Lupo mit „Loss Jonn“ unterwegs. Zusätzlich ist seit Januar 2020 das neue Album „Villa Lupo“ auf dem Markt.

Draumprinz

Tja, der „Draumprinz“ wird wohl wenig Gelegenheiten finden, um ein Einhorn zu treffen. Hat auch was für sich, denn dadurch wird er nicht von seiner Liebsten geschrumpft. Alles im Leben hat zwei Seiten. „Draumprinz“ ist ein schöner Song für die Session 2020/21 und hätte jede Menge Auftritte verdient gehabt. Kommt wieder – und das herrliche Video zum dem Lied entschädigt ein wenig für den Karnevalsverzicht. Und hier für das fehlende Urlaubs- und Karnevalsfeeling noch das Video zu dem Song „My Kölsch“ aus dem Jahr 2019. Die Jungs haben wirklich viele lustige Ideen. Das macht richtig Laune.

Lupo - My Kölsch [offizielles Musikvideo]
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Lupo – das sind:

Gesang und Gitarre: Kai Mathias
Gitarre: Pedro Schädel
Bass und Posaune: Alexander Lemke
Keyboard, Geige und Ukulele: Benni Landmann
Schlagzeug: Andreas Wandscheer-Genehr

Diskografie:

2014: Mer han et em bloot (EP)

2015: Jespenster (Album)

2016: Schöne Frau (Single)

2017: För die Liebe nit (Single)

2017: Niemols still (Album)

2018: Claudia (Single)

2018: Jrundjesetz (Single)

2019: Loss Jonn (Single)

2019: My Kölsch (Single)

2019: Einer för Alle (Single)

2020: Villa Lupo (Album)

2020: Draumprinz (Single)

Lupo im Internet

Homepage: Lupo-Koelle.de

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Gerd Böttcher

Gerd Böttcher

Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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