#ävverdatjeseech – Neuer LAX-Song und neues Video

Bild: LAX-Videodreh

#ävverdatjeseech – ein Song mit mehrdeutigen Aussagen! Wir waren am 14.10.2018 beim Videodreh dabei. Die Band hat alles in Eigenregie entwickelt (hinter der Kamera waren: Pierre Nitschmann und Tim Jurczyk), und es geht in erster Linie um die Oberflächlichkeit unserer heutigen „Account-Gesellschaft“, die sich ganz schnell, je nach Berichterstattung und „Fake-News“, in die eine oder andere Richtung bewegt.

Ein Statement der Band: „Was beim ersten Lesen des Titels so klingt wie ein Gemüse, das Kindern nicht schmeckt, ist auf dem zweiten Blick ein Begriff, der auf einen sehr oberflächlichen Inhalt schließen lässt. In Wirklichkeit ist unser erdig-rockiger Satiresong ‚#ävverdatjeseech‘ (übersetzt ‚aber das Gesicht‘) ein Appell an die mehr und mehr zum Account werdende Gesellschaft, in der die Optik und leicht zu verarbeitende Kost erträglicher sind als menschliche Tiefe und charakterstarke Werte. Musikalisch besteht der Song aus einem Cocktail bestehend aus Indie, Rock und Rap mit einigen Überraschungsmomenten, die uns ganz neue Sphären in der kölschsprachigen Musikszene eröffnen.“

LAX: Videodreh

Und so kam der Videodreh wirklich daher: Eine Band, die eine natürliche Nähe zu ihren Fans pflegt – Partylaune mit viel „Menscheln“ – Lebensgefühl in allen Poren – die Freude daran war wirklich groß …Und hier das Resultat: Yeah!!!

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Kommerz frisst oft die Seele auf, ist einfach so! Wir von BANDS.koeln hoffen, dass LAX sich die unbekümmerte künstlerische Freiheit bewahrt. Dies ist hoffentlich „Kölle“: bunt, farbenfroh und weltoffen …
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Gerd Böttcher

Gerd Böttcher

Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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