Loss mer singe 2020

Logo: Loss mer singe 2020

20 Jahre „Loss mer Singe“. Diesen Mega-Erfolg hat Georg Hinz, der Erfinder dieses Formats, bestimmt nicht so erwartet. Seine Idee entstand 1999 in einer Wohnküche in Nippes. Er wollte sich mit Freunden für die damalige Karnevals-Session einsingen. Nach ein paar einleitenden Worten wurden Refraintexte auf Zetteln verteilt und die mutmaßlich besten kölschen Lieder der Session abgespielt, mitgesungen und bewertet.

Ein einfaches Konzept wird groß

Damals wie heute ist das Konzept „Loss mer singe“ im Kern so genial wie einfach: Mitsingen, Mitfeiern, Mitstimmen, Mitmachen – die Fans der kölschen Musik an den neuen Sessionsliedern aktiv teilhaben zu lassen und neue Fans dieser Musik zu gewinnen. Die erste öffentliche Einsing-Veranstaltung fand 2001 in der Kultkneipe Lapidarium am Eigelstein statt. Die Party wurde euphorisch angenommen.

Seitdem ist dieses Format ständig gewachsen. Mittlerweile umfasst „Loss mer singe“ pro Jahr rund 70 Veranstaltungen. Dazu gehört als Herzstück die „Mitsing-Tour“ (die Anfang Januar beginnt und zum Karnevalsfreitag mit der „Loss mer singe“-Party endet) in vielen kölschen Kneipen und die „Loss mer singe – Op Jöck-Tour“ im Kölner Umland und anderen deutschen Städten (z. B. in Berlin, Hamburg, München), und natürlich auch auf Mallorca.

https://www.facebook.com/Lossmersinge/videos/2200939210158008/

Loss mer singe – ein Sprungbrett für Newcomer

Im Februar feiert der Verein die große Loss mer singe-Sitzung im Tanzbrunnen-Theater mit Newcomern und Platzhirschen des kölschen Karnevals. Das „Loss mer Singe-Casting“ und seit 2017 das „Kölsche Musik Bänd Kontest“ dient Band-Newcomern innerhalb und außerhalb des Karnevals als Sprungbrett in die Kölner Musikszene. Seit Anfang 2009 ist „Loss mer singe“ ein alternativer Kölner Karnevalsverein, der neben dem Engagement für die kölsche Liedkultur und die Brauchtumspflege viele Projekte und gemeinnützige Vereine unterstützt.

Logo: Loss mer singe Jubiläumstour 2020

Immer mehr kölsche Lieder

Die zwanzig Titel, die es in die „Loss mer singe“-Tour schaffen, werden durch ein Vorauswahlsystem ermittelt. Waren es 2001 noch 30 bis 40 Lieder, die in diese Auswahl gelangten, sind es aktuell über 400 Lieder. Es gibt einen regelrechten Boom für Lieder in kölscher Mundart und viele neue Bands versuchen ihr Glück im Kölner Karneval.

Mehr Infos unter:

Loss mer singe-Website
LMS-Tourplan 2020 – Köln und Umgebung
Der 20 Lieder-Einsingzettel 2020 (die Song-Refrains)

Werbung
Share on facebook
Facebook
Share on pinterest
Pinterest
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on email
Email
Gerd Böttcher

Gerd Böttcher

Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*     Diese DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld. Dieses Formular speichert den von Dir angegebenen Namen (Du kannst anstelle Deines echten Namens gerne ein Pseudonym verwenden!), die E-Mail-Adresse sowie den Inhalt (Deinen Kommentartext), damit wir den Überblick über auf dieser Website veröffentlichte Kommentare behalten. Für detaillierte Informationen, wo, wie und warum wir deine Daten speichern, wirf bitte einen Blick in unsere Datenschutzerklärung

Werbung

Folge uns auf ...

Trending

KENNST DU SCHON …?

Unser Lieblingsvideo des Monats

Hier der wunderbare neue Song von Kempest Feinest: „Bring mich noh Huss“. Das wirklich schön gemachte dazugehörige Video ist irgendwie eine Hommage an die TaxifahrerINNen unserer Stadt, es werden Taxifahrten gezeigt mit vielen Kölner Musikerkollegen…

Jeck Friday statt Black Friday

Der Black-Friday-Hype hat uns kreativ angezeckt. Da wir den amerikanischen Kommerz-Kram einfach immer ohne Verstand übernehmen, haben wir uns gedacht: Köln braucht den Jeck Friday. Und dann wird nicht gekleckert, sondern geklotzt – jeden Freitag.…

Unser Lieblingsvideo im Monat September

Wie wird die kommende Karnevalssession 2020/2021 aussehen? Eine komplette Absage des 11.11. und aller Festivalitäten ist wohl nicht durchführbar, der Unmut der Bürger und damit das nicht Nicht-Einhalten der Versammlungsverbote wäre kaum kontrollierbar.