Klüngelköpp

Us kölschem Holz und jedäuf met 4711

Klüngelköpp | Bild: Website

Schiebermützen und Hosenträger

(Aktualisiert: November 2018) Geplant war zunächst, Swing in die karnevalistische Szene einzubringen. Deshalb trugen die Klüngelköpp Knickerbockers, Hosenträger und Schiebermützen – bis heute ist das ihr optisches Erkennungszeichen. Erste Erfolge stellten sich kurz nach der Gründung ein: Sie gewannen beim Mottolied Songcontest der Session 2003/2004 mit dem Titel “Lach doch ens et weed widder weede“. In der Folge gab es eine dreijährige Nachwuchsförderung beim Literarischen Komitee, einer Abteilung des Festkomitees Kölner Karneval. Dadurch ergaben sich Kontakte, man war auf großen Sitzungen dabei und spielte in renommierten Sälen bzw. Festzelten.

Offenheit für Pop-Einflüsse

2007 landeten die Klüngelköpp den Hit „Kölsche Nächte“, der in Kneipen und Diskotheken im Dauereinsatz war und gleichzeitig eine Öffnung in Richtung der Popmusik einleitete. Ein Jahr später verstärkte der Schlagzeuger Stephan Loschelder das Line-up, 2009 kam Frank Reudenbach hinzu. Der Sänger hat schon mit Größen wie Howard Carpendale, Jennifer Rush, Chris de Burgh und Bobby Kimball von Toto musiziert; er weiß, wie ein Radiohit klingen muss.

Mit einer Neuauflage von „Stääne“ eroberten die Köpp 2011 die Pole Position der Hörercharts eines Kölner Lokalradios. Im gleichen Jahr siegten sie beim Hit der Session der “Roten Funken” mit “Veedel”. Es war das erste Mal, dass eine kölsche Band beide Auszeichnungen in einem Jahr mit zwei verschiedenen Hits abräumen konnte. Bekannt ist die Band auch für ihre „Showdrumming-Einlage“ in den Sitzungen. Die Sessionshits „Wer einmol Kölle sing Heimat nennt“, „Stääne“, „In Kölle verliebt“ und „Veedel“ kommen bei den Fans ebenso an wie die Bandklassiker „Kölsche Fiesta“ und „Kölsche Nächte“ sowie der Erfolg „Jedäuf met 4711“ aus dem Jahr 2013. Jedes Jahr kam (siehe unten: Biografie) ein wunderbarer Sessionssong dazu; immer aus kölschem Holz „geschnitzt“! Das aktuelle Sessionslied 2018/19 lautet „1000 Nächte“. Ein Song voller Liebe und Freude, die einfach über das das ganze Jahr verteilt wird, und darüber hinaus.

Klüngelköpp – das sind:

Gesang: Frank Reudenbach
Gitarre, Gesang: Jörg Bracht
Akkordeon, Gesang: Robert Kowalak
Keyboard, Gesang: Jochen Damm
Saxophon, Gitarre, Gesang: Mike Siegmund
Schlagzeug, Gesang: Stephan Loschelders

Discografie:

2004 Lach doch ens et weed Widder wedde, Altbier, Ejal Ejal

2006 Du kannst mich mal, Engel, Ratz Fatz

2007 Kölsche Nächte, Der Clown, Schicki Micki

2008 Massel, Su jung, Stääne

2009 Kölsche Fiesta, Musik Musik Musik, Hoch soll se leben

2010 Stääne, Brav, Ich mach mich weg, Die Griechen

2011 In Kölle verliebt (Album)

2012 Wer einmol Kölle sing Heimat nennt, Heidi

2013 Jedäuf met 4711, Loss mer Singe

2014: Us kölschem Holz

2015: Us kölschem Holz (Album)

2015: 0221 (Single)

2016: Wo die Stääne sin (Single)

2017: Augebleck (Single)

2017: Bella Ciao (Single)

2018: 1000 Nächte (Single)

Klüngelköpp im Internet

Homepage: kluengelkoepp.de

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Über Gerd Böttcher 134 Artikel
Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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