Klüngelköpp

Klüngelköpp | Bild: Website

Schiebermützen und Hosenträger

(Aktualisiert: November 2020) Geplant war zunächst, Swing in die karnevalistische Szene einzubringen. Deshalb tragen die Klüngelköpp Knickerbockers, Hosenträger und Schiebermützen – bis heute ist das ihr optisches Erkennungszeichen.
Erste Erfolge stellen sich kurz nach der Gründung ein: Sie gewinnen beim Mottolied Songcontest der Session 2003/2004 mit dem Titel “Lach doch ens et weed widder weede“. In der Folge gibt es eine dreijährige Nachwuchsförderung beim Literarischen Komitee, einer Abteilung des Festkomitees Kölner Karneval.

Dadurch ergeben sich Kontakte, man ist auf großen Sitzungen dabei und spielt in renommierten Sälen bzw. Festzelten.

Offenheit für Pop-Einflüsse

2007 landen die Klüngelköpp den Hit „Kölsche Nächte“, der in Kneipen und Diskotheken im Dauereinsatz ist und gleichzeitig eine Öffnung in Richtung der Popmusik einleitet. Ein Jahr später verstärkt der Schlagzeuger Stephan Loschelder das Line-up, 2009 kommt Frank Reudenbach hinzu. Der Sänger hat schon mit Größen wie Howard Carpendale, Jennifer Rush, Chris de Burgh und Bobby Kimball von Toto musiziert; er weiß, wie ein Radiohit klingen muss.

KLÜNGELKÖPP - Mir sin Kölsche (Live aus der Groove Bar)
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Drei neue Sessionslieder

Mit einer Neuauflage von „Stääne“ erobern die Köpp 2011 die Pole Position der Hörercharts eines Kölner Lokalradios. Im gleichen Jahr siegen sie beim Hit der Session der “Roten Funken” mit “Veedel”. Es ist das erste Mal, dass eine kölsche Band beide Auszeichnungen in einem Jahr mit zwei verschiedenen Hits abräumen kann. Bekannt ist die Band auch für ihre „Showdrumming-Einlage“ in den Sitzungen. Die Sessionshits „Wer einmol Kölle sing Heimat nennt“, „Stääne“, „In Kölle verliebt“ und „Veedel“ kommen bei den Fans ebenso an wie die Bandklassiker „Kölsche Fiesta“ und „Kölsche Nächte“ sowie der Erfolg „Jedäuf met 4711“ aus dem Jahr 2013. Jedes Jahr kommt ein wunderbarer Sessionssong dazu; immer aus kölschem Holz „geschnitzt“! Das Sessionslied 2018/19 lautet „1000 Nächte“. Ein Song voller Liebe und Freude, die einfach über das das ganze Jahr verteilt wird, und darüber hinaus. In der Sessions 2019/2020 sind die Klüngelköpp direkt mit 3 neuen Liedern am Start: „Immer widder dun“, „Dat Hätz vun Kölle“ und „He will ich sin“.

Alles anders – Session 2020/2021 – Mir sin Kölsche

Die großen Feierlichkeiten bleiben in der aktuellen Session wegen der Corona Pandemie aus – keine Sitzungen, kein Straßenkarneval, der Heumarkt ist am 11.11. ohne Bühne und menschenleer. Für Künstler, Veranstalter, Kneipen, Kulturschaffende ein herber finanzieller Einschnitt. Aber es muss leider sein. Doch die Klüngelköpp denken sich in ihrem neuen Song: „Mir sin Kölsche“ – wir kommen da wieder raus. Recht so!

Klüngelköpp – das sind:

Gesang: Frank Reudenbach
Gitarre, Gesang: Jörg Bracht
Akkordeon, Gesang: Robert Kowalak
Keyboard, Gesang: Jochen Damm
Saxophon, Gitarre, Gesang: Mike Siegmund
Schlagzeug, Gesang: Stephan Loschelders

Discografie:

2004 Lach doch ens et weed Widder wedde, Altbier, Ejal Ejal

2006 Du kannst mich mal, Engel, Ratz Fatz

2007 Kölsche Nächte, Der Clown, Schicki Micki

2008 Massel, Su jung, Stääne

2009 Kölsche Fiesta, Musik Musik Musik, Hoch soll se leben

2010 Stääne, Brav, Ich mach mich weg, Die Griechen

2011 In Kölle verliebt (Album)

2012 Wer einmol Kölle sing Heimat nennt, Heidi

2013 Jedäuf met 4711, Loss mer Singe

2014: Us kölschem Holz

2015: Us kölschem Holz (Album)

2015: 0221 (Single)

2016: Wo die Stääne sin (Single)

2017: Augebleck (Single)

2017: Bella Ciao (Single)

2018: 1000 Nächte (Single)

2019: Immer widder dun (EP)

2020: Mir sin Kölsche (Single)

Website

Mehr Infos unter: Klüngelköpp

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Gerd Böttcher

Gerd Böttcher

Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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