Videos von Miljö

Miljö mal anders

Miljö | Bild: Daniela Patricia Rösler
(Aktualisiert: Dezember 2017) Miljö – das sind 5 Jungs von der Schäl Sick, die sich seit der Schulzeit kennen, und sich somit schon lange im gleichen musikalischen Dunstkreis, oder sagen wir ruhig Milieu, befinden. Sie trotzen den Schubladen und wollen so vielfältig bleiben wie die geliebte Domstadt selbst. Dies ist auch deutlich erkennbar an den bisher veröffentlichten Musikvideos.

Kölsch statt Käsch (2017)

Ein Tetris spielendes, mit 90er Jahre Spielsachen umgebendes und Ferrari fahrendes, männliches, pubertierendes Ekelpaket spielt die Hauptrolle in dem „Kölsch statt Käsch“-Miljö-Musikvideo. Das spielt der Hauptdarsteller ziemlich gut, und von dieser Sorte laufen in unserer Stadt bestimmt einige Exemplare herum. Aber was ist die Message von diesem Kurzfilm? Na klar, Freunde sind wichtig, nicht das dicke Auto oder der Egotrip!

Wolkeplatz (2016)

Einmal auf einer Wolke schweben und auf den Puls von Köln und den Rhein zu schauen, der sich wie eine Ader durch die Stadt zieht. Das würde sich so gern manch schwindelfreier Kölner wünschen. In dem Lied „Wolkeplatz“ wird das kölsche „Jeföhl“ gut beschrieben (und war auch sehr beliebt in der Session 2016/2017). Ein wenig melancholisch, gesellig, fröhlich; etwas abgehoben zu seiner Stadt und in der fünften Jahreszeit; dies macht den echten Kölner aus.

Su lang die Leechter noch brenne (2015)

Wer schon früher in der Kultkneipe „Lommi“ gestanden hat, versteht die Kölner Lebensart und den Hang zum Abfeiern. Auch nachdem der Altbesitzer nicht mehr unter uns weilt, schaffen es die Nachfolger die Bude zu rocken. Das ganze Jahr gibt es dort den Flair von Karneval und Tradition. Und solange dort die Lichter noch brennen, stirbt der Kölsche und das Kölsch nicht aus.

Schön is anders (2016)

Miljö kann auch anders. Nicht nur auf Karneval, sondern mal so schön selbstironisch und ein wenig punkig. Message des Videos: Wenn der Nerd den Beau besiegt. Ziemlich unwahrscheinlich, aber eine nette kleine Story! Und träumen dürfen wir alle mal …

Aape (2015)

Aape, wieder ein herrliches kölsches Dialekt-Wort. Übersetzt ins Hochdeutsche bedeutet dies: Affen. Aber sind wir mal ehrlich, „Aape“ hört sich doch einfach viel liebevoller an. Und von Aape stammen wir doch alle ab. Textpassage aus dem Song: „Wir sind wild und können auch zahm sein“. Und ja, wir sind nicht perfekt…schaut euch derzeit die affige Politikwelt an.

Stamp op (2015)

Stampfe auf und fang an zu springen. Beginn einfach zu singen und glücklich zu sein. Bis die ganze Welt uns hören kann. Diese einfache Botschaft kann uns für Momente die Sorgen des Alltags vergessen machen. Nicht nur im Karneval …

Kirchtumspetze (2014)

Der Kölner behält seine Heimatstadt immer im Herzen, egal, wo er sich gerade auf dieser Welt befindet. Es zieht ihn immer wieder zu den Kirchtumspitzen zurück. So die Legende, dies ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Aber warum auch, diese Balladen erwärmen die kölsche Seele und dann ist das so, basta!

De Welt noch nit jesinn (2014)

Mit der Karnevalsmütze oder Narrenkappe auf die Welt kommen, dies wäre doch was, oder? Wahrscheinlich wird es ein kleiner Prinz oder eine kleine Prinzessin. Ist doch egal, Hauptsache, wir können uns selbst auf die Schippe nehmen und nehmen nicht alles so bierernst. Eine wirklich süße Idee ist „De Welt noch nit jesinn“ von Miljö allemal.

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Über Gerd Böttcher 182 Artikel
Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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