Kuhl un de Gäng

Lebt im Gängland


Bild: Kuhl un de Gäng | Pressebild

Als die Band „Kuhl un de Gäng“ am 10. Juni 2012 auf der Deepejasser Kirmes in Köln ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte, stand die Band noch in Big-Band-Formation (9 Musiker) auf der Bühne. Hier wurde die erste Single „Su“ zum ersten Mal präsentiert.

In diesem Jahr erhielt die Band auch ihre erste Auszeichnung. Sie gewann das „Loss mer singe live Casting“ und erhielt den Publikumspreis der Veranstaltung.

2013 veröffentlichte die Band die Singles „Ich Han Dich Jään“ und „Fastelovend am Rhing“. Im Sommer 2014 verließen fünf Musiker die Band und die heutigen Bandmitglieder Hubert Pieper und Heinrich Fries kamen dazu. Mit dieser Besetzung veröffentlichte die Band kurz darauf einen ihrer erfolgreichsten Titel: „Ich han dä Millowitsch jesinn“.

Im Jahr 2015 erschienen die Singles „Raderdoll“ und „Die schönste Mädcher han mir“. Die Band spielte erstmals einen Auftritt auf dem Festival Colonia Olé und trat dort 2016 auf. Im selben Jahr folgten weitere wichtige Auftritte mit dem Länderfest am Vorabend zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden und das erste Unplugged-Konzert im Millowitsch-Theater.

Sommer 2017 – Trennung von Michael Kuhl

Aktuell ist das Ensemble auf ein Quintett zusammengeschrumpft. Es gab zwar in der Bandgeschichte einige Zu- und Abgänge der Mitglieder, aber die folgenschwerste Trennung erfolgte im Sommer 2017 von Sänger/Trompeter und Gründungsmitglied Michael Kuhl. Sein Name blieb im Bandnamen, aber die Musikausrichtung änderte sich komplett. Michael Kuhl bevorzugte das Covern bekannter Titel, der Rest der Band hatte den Wunsch nach eigenen Liedkompositionen. Gitarrist Hubert Pieper übernahm die Position des Leadsängers, und es wurde fleißig an dem ersten Album gearbeitet.

So bekam der Musikstil einen anderen Schwerpunkt: weniger Funk und Swing, was einer Big-Band-Formation entspricht („Ich han dä Millowitsch jesinn“), sondern mehr in Richtung Elektropop und kölschen Karnevals-Schlager. 2017 spielte die Band beim Länderfest in Mainz und zum ersten Mal beim Festival „Jeck im Sunnesching“ die ersten neuen Lieder.

Mit „Gängland“ präsentierten die fünf Musiker am 14. September 2018 ihren ersten Longplayer in einem sogenannten Release-Konzert im Club Bahnhof Ehrenfeld. Und ab dem 11.11. wird wie im Vorjahr (250 Auftritte) schon auf zahlreiche Bühnen gesprungen und abgefeiert.

Kuhl un de Gäng – das sind:

Hubert Pieper (Gesang, Gitarre)
Heinrich Fries (Saxophon, Gesang)
Hagen Anselm Fritzsche (Keyboard, Gesang)
Michael Dahmen (Bass, Gesang)
Manuel Pickartz (Schlagzeug)

Diskografie:

2012: Su (Single)

2013: Ich han dich jään (Single)

2013: Fastelovend am Rhing (Single)

2014: Ich han dä Millowitsch jesinn (Single)

2015: Raderdoll (Single)

2015: Die schönste Mädcher han mir (Single)

2016: Loss mer springe (Single)

2017: Naach zom Daach (Single)

2018: Gängland (Album)

Mehr Infos unter: kuhl-gaeng.de

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Über Gerd Böttcher 134 Artikel
Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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