Kuhl un de Gäng

Foto: Kuhl un de Gäng

(Aktualisiert: November 2020) Als Kuhl un de Gäng am 10. Juni 2012 auf der Deepejasser Kirmes in Köln ihren ersten öffentlichen Auftritt haben, steht die Band noch in Big-Band-Formation (9 Musiker) auf der Bühne. Hier wird die erste Single „Su“ zum ersten Mal präsentiert.

In jenem Jahr erhält die Band auch ihre erste Auszeichnung. Sie gewinnt das „Loss mer singe live Casting“ und erhält den Publikumspreis der Veranstaltung.

2013 veröffentlicht die Band die Singles „Ich Han Dich Jään“ und „Fastelovend am Rhing“. Im Sommer 2014 verlassen fünf Musiker die Band und die heutigen Bandmitglieder Hubert Pieper und Heinrich Fries kommen dazu. Mit dieser Besetzung veröffentlicht die Band kurz darauf einen ihrer erfolgreichsten Titel: „Ich han dä Millowitsch jesinn“.

Im Jahr 2015 erscheinen die Singles „Raderdoll“ und „Die schönste Mädcher han mir“. 2016 treten Kuhl un de Gäng erstmals auf dem Festival Colonia Olé auf. Im selben Jahr folgen weitere wichtige Auftritte mit dem Länderfest am Vorabend zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden und das erste Unplugged-Konzert im Millowitsch-Theater.

Sommer 2017 – Trennung von Michael Kuhl

Damit ist das Ensemble auf ein Quintett zusammengeschrumpft. Es gibt zwar in der Bandgeschichte einige Zu- und Abgänge der Mitglieder, aber die folgenschwerste Trennung erfolgt im Sommer 2017 von Sänger/Trompeter und Gründungsmitglied Michael Kuhl. Sein Name bleibt im Bandnamen, aber die Musikausrichtung ändert sich komplett. Michael Kuhl bevorzugt das Covern bekannter Titel, der Rest der Band hat den Wunsch nach eigenen Liedkompositionen. Gitarrist Hubert Pieper übernimmt die Position des Leadsängers, und es wird fleißig an dem ersten Album gearbeitet.

KUHL UN DE GÄNG - ÖMWÄÄCH (offizielles Video)
Dieses Video ansehen auf YouTube.

So bekommt der Musikstil einen anderen Schwerpunkt: weniger Funk und Swing, was einer Big-Band-Formation entspricht („Ich han dä Millowitsch jesinn“), sondern mehr in Richtung Elektropop und kölschen Karnevals-Schlagern. 2018 wird dieser neue Sound in dem ersten Longplayer „Gängland“ umgesetzt.

Jetzt nur noch vier Bandmitglieder – 2019 das neue Album „Unter Strom“

Für Hagen Fritzsche (ein Gründungsmitglied) ist es das letzte gemeinsame Album mit seiner Band Kuhl un de Gäng. Er möchte sich mehr um seine zahlreichen Chöre und seine Kirchenmusik kümmern. Das neue Album „Unter Strom“ ist eine interessante Mischung aus hochdeutschen und kölschen Texten mit einem Ritt durch einige Musikstile – zwar sehr stark im Elektropop verankert, aber auch mit vielen anderen Elementen versehen. Was für eine musikalische Überfahrt zu neuen musikalischen Ufern!

Die kölschen Chainsmokers

Der aktuelle Song „Ömwääch“ erinnert schon stark an die Chainsmokers und deren Elektropop-Sound. Aber dies ist absolut kein Makel. „Ömwääch“ ist ein Song voller gelassener Zuversicht – und besingt auch in einer schwierigen Zeit – seine Träume ohne direkten Plan und Ziel zu leben. Halt einen Umweg zu nehmen. Mal eine ganz andere Sichtweise auf die Corona-Zeit.

Kuhl un de Gäng – das sind …

Hubert Pieper (Gesang, Gitarre)
Heinrich Fries (Saxophon, Gesang)
Michael Dahmen (Bass, Synthesizer)
Manuel Pickartz (Schlagzeug)

Diskografie …

2012: Su (Single)

2013: Ich han dich jään (Single)

2013: Fastelovend am Rhing (Single)

2014: Ich han dä Millowitsch jesinn (Single)

2015: Raderdoll (Single)

2015: Die schönste Mädcher han mir (Single)

2016: Loss mer springe (Single)

2017: Naach zom Daach (Single)

2018: Gängland (Album)

2019: Unter Strom (Album)

2020: Ömwääch (Single)

Website:

Mehr Infos unter: kuhl-gaeng.de

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Gerd Böttcher

Gerd Böttcher

Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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