Pläsier

(Aktualisiert: November 2020) Ein Sextett, das ein wichtiges Ziel hat, nämlich Freude bzw. Vergnügen zu bereiten. Denn Pläsier ist der kölsche Terminus für Vergnügen/Freude. Und darum geht es den drei Frauen, die für den dreistimmigen Gesang zuständig sind. Natürlich verfolgen auch die drei Herren der Band das gleiche Ziel. Pläsier, das sind die Gründungsmitglieder: Gregor Sitarski (Bass), Tobias Wurm (Schlagzeug), Sabi Offergeld (Gesang), Julia Soujon (Klavier, Gesang), Eva Soujon (Gesang, Gitarre) und Manu Brüssel (Gitarre).

Pläsier | Bild: Pressefoto

„Kölsch-Poprock“ in paritätischer Besetzung

Zusammengefunden hat sich der paritätisch besetzte Six Pack im September 2013 und seitdem ist man mit energetischem und stimmungsvollem KölschPoprock in Köln und Umgebung unterwegs. Es dauert nicht lange und erste Erfolge stellen sich ein. Schon im Entstehungsjahr heimst Pläsier den Förderpreis ‚Loss mer singe‘ (Newcomer-Casting) ein. Am 11.11.2014 dann ein Auftritt auf der Heumarkt-Bühne, im gleichen Jahr Vorstellabend der Kajuja im Tanzbrunnen und 2015 der Gewinn des Kajuja-Nachwuchspreises. Pläsier sind bei Publikum und der lokalen Prominenz gleichermaßen beliebt, denn die Band gewinnt sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis ‚Loss mer singe‘ beim Newcomer-Casting 2014. Freude bzw. Vergnügen zu bereiten ist die eine Sache, Pläsier wollen aber mehr: „Nit nor Kölle, och de kölsche Sproch es e Jeföhl.“

Sprachpflege und Vergnügen als Bandkonzept

Und weil das so sei, wollen die Bandmitglieder ihre geliebte, aber gefühlt vom Aussterben bedrohte Mundart mit am Leben erhalten – mit neuen, frischen Ideen und Liedern aus dem Leben. ‚Met Hätz un Jeföhl‘ – wie sie unterstreichen. Bei Pläsier wird gerockt, geschunkelt, getanzt und die Fangemeinde wächst nach eigenen Angaben stetig, weil die pure Freude an der Musik zu 111% überspringe. Dieser Wert wurde wohl am 11.11. gemessen, aber das können wir nur vermuten. Obwohl die Karnevalsaison 2015 noch jung war, werden Pläsier bereits für 2016 gebucht. Dies ist immer ein gutes Zeichen für steigenden Erfolg. Und die Band ist weiter fleißig. Mit dem Sessionslied 2015/2016 „Kölle, stand op!“ verbucht Pläsier einen Achtungserfolg. Zu dem Lied wird auch ein aufwendiges Video gedreht, und die Band legt das EP-Album „Dat hööt nit op“ nach.

PLÄSIER - Maskeball (offizielles Musikvideo)
Dieses Video ansehen auf YouTube.

Neue Bandbesetzung – aktuelles Sessionslied 2018/2019

Auch bei Pläsier verändert sich 2018 die Bandbesetzung. Im März übernimmt Alex Horn das Schlagzeug. Aus beruflichen Gründen steigt Julia Soujon im Herbst 2018 aus der Band aus und wird durch Anna Naue ersetzt. In der Session 2018/2019 besingt Pläsier den Kölner Stadtteil Ehrenfeld mit dem Lied: „Ihrefeld – Veedel vun Welt“.

Plattenvertrag beim neuen Label Specta Colonia – erstes Mini-Album

Mit ihrem ersten Mini-Album „KonfettiRään“ und der Vertragsunterzeichnung beim Musiklabel ‚SpektaColonia‘ eröffnet Pläsier im September 2019 nun eine neue Ära in der Bandgeschichte. In der Nicht-Session 2020/2021 besingt Pläsier die Maskenpflicht mit dem Song: „Maskenball“.

Pläsier – das sind:

Gesang: Sabi Offergeld
Gitarre: Adam Balcerak
Gitarre, Gesang: Eva Sojo
Tasten, Akkordeon, Gesang: Anna Naue
Bass: Jonas Bareiter
Schlagzeug: Alex Horn

Diskografie

Januar 2015: „Jedon nit nor jesaht“ (Debütalbum)

2015: Em Hätze ne Funk (Single)

2016: Kölle stand op! (Single)

2016: Dat hööt nit op (EP)

2016: Dat hööt nit op (Single)

2017: Nemm mich en d’r Ärm (Single)

2018: Ihrefeld – Veedel vun Welt (Single)

2019: Konfettirään (Album)

2020: Maskenball (Single)

Pläsier im Internet

Homepage: pläsier.net

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Gerd Böttcher

Gerd Böttcher

Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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