Videos von Lupo

Jede Band hat nicht nur in der Musik einen eigenen Stil, sondern auch in den Videos. Bei Lupo steht die Band gerne passiv im Szenenbild (siehe in: „För die Liebe nit“ und „Jespenster“). Die Protagonisten der Story bemerken sie nicht. Das gibt den gut erzählten Geschichten einen lässigen Touch.

För die Liebe nit (2017)

Für die kölsche Mentalität ist es sehr verwunderlich, dass es kein Wort op Kölsch für die Liebe gibt. Warum eigentlich? „Ich liebe dich“ heißt auf Kölsch: „Isch han disch jän!“ Ist nicht wirklich das Gleiche, aber dieses vorhandene Phänomen hat die Band Lupo in dem Lied „För die Liebe nit“ aufgegriffen. Der von seinem Leben und seiner Schulklasse genervte Kölsch-Lehrer verzweifelt fast an diesem Tatbestand. Aber keine Sorge, das Video hat ein Happy End und viele kleine Details zum Schmunzeln!

Lupo - För die Liebe nit [offizielles Musikvideo]
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Schöne Frau (2016)

Bitte schaut euch das Video zunächst ab Minute 2:03 bis ca. Minute 2:17 (bei schwachen Nerven oder Gemüt bitte nicht ansehen) an. Diese kleine Sequenz, einfach herrlich dargestellt, zeigt in aller Schonungslosigkeit, dass Männer im inneren Kern immer kleine Jungs bleiben. Da helfen keine Couchgespräche oder Typenveränderungs-Seminare. Finden wir uns damit ab, dies ist einfach so.

Lupo - Schöne Frau [offizielles Musikvideo]
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Jespenster (2015)

Unbekannte Jespenster op Kölsch mit Geige machen in der Karnevals-Session 2015/2016 die Stadt unsicher! So hätte damals eine Schlagzeile lauten können, ist aber gerade frei erfunden worden. Eine der schlimmsten Horror-Visionen für einen Kölner wäre sicherlich das unerklärliche, ständige Verschwinden des Kölschs aus dem Kölschglas. Das „künne nur Jespenster sin!“ Darüber macht sich so manch kölsche Seele am nächsten Tag einen „dicken Kopp“.

Lupo - Jespenster [offizielles Musikvideo]
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Gerd Böttcher

Gerd Böttcher

Ich bin der Gründer von METAMA, der Firma, die auch für diesen Blog BANDS.koeln verantwortlich ist. Wie der Name schon sagt, wollen wir darin über Bands aus der Region Köln schreiben. Ich sehe mich in unserem Redaktions-Team als „Romantiker“, der ganz sachliche Schreibstil ist eher nicht mein Ding. Songs müssen in mir Bilder entstehen lassen; ansonsten fehlt mir irgendwie eine emotionale Bindung dazu. Wie sagt der Kölner so lapidar: „Jet jeck simmer all.“

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